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Zwei einzigartige, anerkannte Methoden

Die Personenorientierte Maltherapie und die Lösungsorientierte Maltherapie wurden von Bettina Egger respektive Bettina Egger und Jörg Merz am IHK entwickelt und werden ausschliesslich am IHK gelehrt. Wir erforschen und entwickeln unsere anerkannten kunsttherapeutischen Methoden laufend weiter und sie sind in zahlreichen Publikationen gut dokumentiert.

Humanistische Grundhaltung

Kunsttherapeutinnen und -therapeuten mit IHK Methodenausbildung begleiten ihre Klientinnen und Klienten mit einer humanistischen Grundhaltung. Das heisst: Die Wertschätzung des Menschen und der Bilder ist ihnen ein wichtiges Anliegen. In der Personenorientierten Maltherapie IHK ebenso wie in der Lösungsorientierten Maltherapie IHK ist die aktive Begleitung des Malprozesses, der «Arbeit am Bild» wesentlich. Über die Weiterarbeit am Bildprozess lassen sich wiederkehrende Themen der Klienten erkennen und malend bearbeiten und sie können bewusstgewordene Erfahrungen in ihren Alltag übertragen. 

Arbeit am Bild

Gemeinsame Grundhaltung in beiden IHK Methoden ist das konsequente Begleiten des Malprozesses und die direkte Arbeit am Bild. Das unterscheidet die beiden IHK Methoden wesentlich von anderen kunsttherapeutischen Ansätzen, die beispielsweise das vollendete gestalterische Werk für eine nachträgliche Betrachtung verwenden oder die künstlerische/ gestalterische Tätigkeit an sich als therapeutisch wirksam betrachten.

Odoo – Beispiel 1 für drei Spalten

In der Regel wird stehend mit der Hand gemalt.  

Odoo – Beispiel 2 für drei Spalten

Der Malprozess wird durch die Therapeutin oder den Therapeuten immer aktiv begleitet.

Odoo – Beispiel 3 für drei Spalten

Im Prozess des Malens finden Klientinnen und Klienten den Kontakt zu sich selbst.

Odoo – Beispiel 1 für drei Spalten

Die aktive Auseinandersetzung während dem Malprozess verändert die Betrachtungsweise.

Odoo – Beispiel 2 für drei Spalten

Neue Erkenntnisse werden bewusst und fliessen fortlaufend ins Bild ein.

Odoo – Beispiel 3 für drei Spalten

In der Kunsttherapie entsteht nicht «nur» ein Bild – der gesamte Prozess und die gewonnenen Erkenntnisse sind für die Malenden gespeichert und sichtbar.

Personenorientierte Maltherapie IHK

In der Personenorientierten Maltherapie malen Klientinnen und Klienten Bilder, die nicht vorbedacht sind, sondern im Moment des Malens entstehen. Die Maltherapeutin oder der Maltherapeut begleitet diesen Prozess und achtet darauf, dass die Farbe langsam und im stetigen Kontakt zu dem, was entsteht, aufgetragen wird. Das Bild soll sich zu dem entwickeln, was es werden will – ein Bild ist ein Bild ist ein Bild. Klientinnen und Klienten lernen so auch, intuitive Informationen zu erkennen und in den Alltag zu integrieren.

Lösungsorientierte Maltherapie IHK

In der Lösungsorientierten Maltherapie malen Klientinnen und Klienten erinnerte Bilder, die mit verstörenden Situationen zusammenhängen, genau wie sie diese gesehen haben. Wenn nötig werden beunruhigende Stellen des Bildes so übermalt, dass wieder Ruhe einkehrt. Durch diesen Prozess können die Bilder – und damit die Situation – abgelegt werden. Für Empfindungen, die keine eigenen Bilder haben, werden neutrale Bildmetaphern gemalt, die das Gehirn überzeugen, dass keine Gefahr besteht. Damit werden neues Denken, Fühlen und Verhalten unmittelbar möglich.

Die beiden unterschiedlichen Behandlungsweisen ermöglichen ein differenziertes, sich ergänzendes therapeutisches Vorgehen. Somit kommen im Verlauf einer Therapie – je nach Situation sich ergänzend – beide Methoden kombiniert zur Anwendung.

«Am IHK habe ich bereits verschiedene Lehrgänge absolviert. Aktuell besuche ich zusätzlich den Lehrgang Lösungsorientierte Maltherapie IHK und das Modul Psychologie und Pädagogik IHK. Was ich am IHK lerne und gelernt habe, wende ich als Kunsttherapeutin in der Klinik Zugersee in Oberwil an.»

Sandrine Meichtry, Erstberuf Kaufm. Versicherungsfachfrau, Künstlerin BA